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Boden und Trockenheit

Boden spielt als Wasserspeicher eine bedeutende Rolle

Braune Bodenoberlfläche mit vielen Rissen durch Trockenheit. © Raphael Benning

Das auf den Boden fallende Niederschlagswasser sickert ein, wird in den Poren gespeichert und entgegen der Schwerkraft festgehalten.

Sowohl die Wasseraufnahme durch die Pflanzen als auch die Verdunstung des Wassers von der Bodenoberfläche verringern die im Boden gespeicherte Wassermenge.

Ausbleibende Niederschläge sorgen dafür, dass der Wasserspeicher nicht wieder aufgefüllt und die für Pflanzen verfügbare Wassermenge immer knapper wird. In der Folge müssen die Pflanzenwurzeln Wasser aus immer tieferen Schichten fördern, geraten in Trockenstress und müssen letztlich ihr Wachstum einstellen, wenn nicht genügend Wasser zur Verfügung steht. Hält solch eine Phase länger an, beginnen die Pflanzen abzusterben.

Die letzten Jahre, insbesondere die Jahre 2013 bis 2019, waren im Vergleich zur Klimareferenzperiode 1961 bis 1990 deutlich zu trocken. Die fehlenden Niederschläge führten zu einem großen Wasserdefizit im Boden. Der Bodenwasserspeicher entleerte sich schleichend und es häuften sich Perioden, in denen der Boden stark austrocknete.

Aktuelle Daten zur Bodenfeuchte

Aktuelle Daten zur Bodenfeuchte mit Auswertungen für die Boden-Dauerbeobachtungsflächen in Sachsen finden Sie im Bereich Boden-Dauerbeobachtung.

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