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Böden der Löss- und Sandlösslandschaften

Karte: Bodenregion der Löss- und Sandlösslandschaften in Sachsen
Bodenregion der Löss- und Sandlösslandschaften in Sachsen 

Unter dem Begriff Löss werden Ablagerungen verstanden, die während der Eiszeit von periodisch starken Winden in den Kältesteppen des Gletschervorfeldes bis zu 15 Metern hoch aufgeweht wurden. Dabei entschied die jeweilige Windstärke darüber, welche Partikel aufgegriffen und wie weit sie transportiert werden konnten. Als Resultat sind heute regional relativ homogene Sedimente anzutreffen, die vorwiegend aus dem »mehlähnlichem« Schluff bestehen.

Als charakteristische Bodenform entwickelt sich dabei die Parabraunerde aus Löss.

Foto: Bodenquerschnitt mit Parabraunerde aus Löss
Parabraunerde aus Löss 

Unter landwirtschaftlichen Gesichtspunkten sind die Böden der Löss- und Sandlösslandschaften die ertragsstärksten Standorte in Sachsen. In bestimmten Gebieten, wie dem Mittelsächsischen Löss-Hügelland, dominiert daher die landwirtschaftliche Flächennutzung.

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