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Böden in Sachsen

Die Böden Sachsens können von Nord nach Süd in drei große Bereiche gegliedert werden:

Im Norden herrschen Sandböden vor, aus denen sich vorwiegend nährstoffarme Podsole entwickelt haben. Im mittleren Bereich sind fruchtbare Lössböden weit verbreitet. Im Süden schließen sich die Mittelgebirge an, in denen die Böden überwiegend aus den Verwitterungsprodukten der Festgesteine (Gneis, Granit, Tonschiefer, Sandstein u. a.) gebildet werden.

Nach der deutschen Bodenkundlichen Kartieranleitung treten in Sachsen die folgenden Bodenregionen auf:

Vielfalt an Böden in der Landschaft

Bodenregionen im Freistaat Sachsen

Bodenregionen in Sachsen
Bodenregionen in Sachsen

Themen

Böden der Altmoränenlandschaften

Im Eiszeitalter entstanden, finden sich diese wenig fruchtbaren Böden vor allem im Norden Sachsens.

Böden der Löss- und Sandlösslandschaften

Diese vorwiegend in der Mitte Sachsens vorkommenden Böden gehören zu den ertragsstärksten Standorten.

Böden der überregionalen Flusslandschaften

Böden in Flussauen sind aus Hochflutablagerungen entstanden und weisen oft eine hohe Fruchtbarkeit auf.

Anthropogene Böden

Anthropogene (durch den Einfluss des Menschen veränderte) Böden kommen in allen Bodenregionen Sachsens vor. Sie finden sich vor allem in urbanen Räumen (Städte, Siedlungen, Ortschaften), in Gebieten des früheren und heutigen Bergbaus sowie in landwirtschaftlich, z.T. auch in forstwirtschaftlich genutzten Bereichen, aber auch in allen Weinanbaugebieten.

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