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Flächeninanspruchnahme und Bodenversiegelung in Sachsen

Flächeninanspruchnahme und insbesondere die Bodenversiegelung beeinträchtigen Böden und Bodenfunktionen. Eine Begrenzung des »Flächenverbrauchs« und eine Reduzierung der Bodenversiegelung sind daher wichtige Anliegen des vorsorgenden Bodenschutzes.

Flächennutzung und Flächeninanspruchnahme

Das Bild zeigt eine Baustelle.

© LfULG

Bodenversiegelung

Das Bild zeigt eine Löwenzahnpflanze zwischen Pflastersteinen.

© LfULG

Kurz und kompakt die wichtigsten Zahlen

Sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Union streben in ihren Nachhaltigkeitsstrategien bis 2050 eine Flächenkreislaufwirtschaft mit »Netto-Null-Flächenverbrauch« an. Das für den Freistaat Sachsen bereits 2009 beschlossene Flächensparziel von weniger als 2 Hektar Flächeninanspruchnahme pro Tag wurde bisher nicht erreicht. Zwischen 2021 und 2024 lag der tägliche »Flächenverbrauch« für Siedlung und Verkehr bei 4,38 Hektar.

Im Schnitt werden in Sachsen 44 Prozent dieser Flächen versiegelt – etwas weniger als im Bundesdurchschnitt (45 Prozent). Der Anteil der versiegelten Fläche steigt, der Entwicklung der Flächeninanspruchnahme folgend, kontinuierlich an und liegt derzeit bei etwa sechs Prozent der Landesfläche.

Kontakt

Kontakt

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 42: Boden, Altlasten

Dr. Susanne Döhler

Telefon: 03731 294-2816

E-Mail: Susanne.Doehler@lfulg.sachsen.de

Webseite: http://www.lfulg.sachsen.de

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